Dienstag, 5. Dezember 2017

Nähmaschine im Test - Juki HZL-H70

 Mein erster Eindruck 

Es ist schon lange her, dass ich für den nähPark Nähmaschinen testen durfte. Gerne denke ich an die Supertesterzeit zurück. Seit einiger Zeit gibt es im nähPark Maschinen der Firma Juki zu kaufen. Diese wurden ersteinmal von "neuen" Produkttestern getestet. Aber, es gab eine weitere Testrunde, in der auch die "alten Supertester" noch mal testen dürfen. 

Da ich immer mal wieder nach einer Einsteigermaschine gefragt werde, war klar, dass ich genau so eine testen möchte! Und es ist die Juki HZL-H70 geworden!

Ob sie mit einem Anschaffungspreis von aktuell 469 Euro beim nähPark wirklich als Einsteigermaschine anzusehen ist, bleibt jedem selbst überlassen. Als ich vermehrt anfing zu nähen und meine Discountermaschine gegen etwas Besseres eingetauscht habe, war das genau meine Preisvorstellung, was ich bereit war zu investieren. 

Mein allererster Eindruck, als das Paket kam, war, dass ich es sehr sehr klein fand. Beinahe so, wie eine Kindernähmaschine... Mit einer Abmessung von etwa 40x19.30cm und einem Gewicht von etwa 6kg ist sie auch eher eine kleine Maschine. Das macht sie aber auch für Nähtreffen oder ähnliches interesant. Sie hat eine Kofferhaube und kann so problemlos mitgenommen werden.


Das mitgelieferte Zubehör ist überschaubar... es sind die notwenigen Dinge dabei, so dass man alle Nähprojekte in Angriff nehmen kann.


Im Lieferumfang enthalten sind:
Kofferhaube, Fußanlasser, Netzkabel, Bedienungsanleitung, Standardnähfuß , Reißverschlussfuß  , Overlockfuß , Blindstichfuß , Knopfannähfuß, Knopflochfuß , Satinstichfuß , Nahttrennter/Pinsel, Schraubenzieher klein, Schraubenzier L-Form, Zusätzlicher Garnrollenstift, 3x Spulen, Quiltführung, 2x Garnrollenhalter, Filz für Garnrollenhalter, Nadeln


Das Arbeitszubehör passt komplett in ein Ablagefach im abnehmbaren Nähtisch.

Wenn man da etwas sucht, muss man zwar etwas wühlen und fummeln, hat aber dennoch alles griffbereit.

Der Fußanlasser ist so, nenne ich ihn mal ein Standartfußanlasser, ohne großen Komfort. 

Hätte ich nicht bereits andere kennengelernt, wäre mir das vermutlich gar nicht aufgefallen. Und nach einigen Nähten, fühlt es sich auch wieder ganz in Ordnung an!





Die Inbetriebnahme der Maschine hat sich vollkommen unkompliziert gestaltet. Sie funktionoiert, wie die meisten Nähmaschinen und ich brauchte keinen Blick ins Handbuch.

Für meinen Geschmack ist die Maschine ziemlich laut. Das ist kein wirkliches Schnurren sondern klingt mechanisch. Aber genauso, wie beim Fußanlasser, gewöhnt man sich daran.

Das Arbeitsfeld wird einigermaßen gut beleuchtet. Meiner Meinung nach vor allem der linke Nadelbereich, nach rechts hin gibt es einige Schatten.


Die Maschine verfügt über 70 verschiedene Stiche und Knopflöcher. Die Stiche werden über Tasten gewählt und im Display angezeigt. Auch das ist selbsterklärend.

Über die Qualität des Handbuches kann ich noch keine Aussage treffen. Da ich bisher noch nicht wirklich reingucken musste. 




Bisher hat sie alles, was ich genäht habe ohne zu Murren mitgemacht: Baumwolle, Filz, Jersey, Kunstleder, Jeans... (da bald Weihnachten vor der Tür steht, kann ich davon nur an dieser Stelle nicht allzuviel zeigen...




Soviel erst einmal zu meinem ersten Eindruck. Sie darf noch etwas bleiben und wird weiter getestet. Ich bin gespannt, wie sie mit meine geplanten Projekten fertig wird (ich möchte einem alten Bundeswehrrucksack zu einem neuen Einsatz verhelfen, und noch wetere größere Taschen nähen...).

Viele liebe Grüße
Eure
Juia







Die Nähmaschinen wurde mir zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt. 
Es handelt sich somit um  Werbung  für den nähPark und die vorgestellte Maschine. Der nähPark nimmt keinerlei Einfluss auf die Art der Berichterstattung und die dargestellte Meinung. Es handelt sich um meine persönliche Meinung und meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen mit den jeweiligen Nähmaschinen.

1 Kommentar:

  1. Ich musste ehrlich gesagt schlucken, als ich den Preis gelesen habe! Eine Einsteigermaschine ist das damit für mich schon seit 250 € nicht mehr, sprich: bis etwa 200€ wären für mich noch ein Einsteigermodell. Allerdings würde ich selbiges auch so definieren, dass es eben eine Maschine für jemanden ist, der a) noch nicht so genau weiß, ob das Nähen etwas für ihn ist, b) sich deshalb preislich noch nicht so sehr verausgaben möchte und c) auch noch nicht weiß, welche Materialien er, sollte er beim Nähen bleiben, hauptsächlich verarbeiten möchte. Zum Thema preisliches "Verausgaben": Als ich vor einigen Jahren das Laufen angefangen habe, habe ich mir ähnliche Preisgrenzen für meine Ausrüstung gesteckt. Ich wäre auch dort nie auf die Idee gekommen, über 400 € auszugeben, ohne zu wissen, ob ich am Ball bleibe.
    Natürlich kann man sagen, wer günstig kauft, kauft zweimal. In meinem Fall, also was meine Nähmaschine angeht, stimmt das wohl auch, denn nach drei Jahren auf dem Standardmodell W6 N 1615 gelüstet auch mir mittlerweile nach einer solideren Maschine, aber: Die damals investierten 109€ haben sich für mich dahingehend gelohnt, dass ich ohne schlechtes Geld-Gewissen testen konnte, ob das Nähen was für mich ist, und herausfinden könnte, was mir bei meiner künftigen Maschine wichtig ist. Und das habe ich wirklich jetzt klar vor Augen, bleibe aber wohl Modell Sparfuchs (böse Zungen könnten sagen: Geizhals) und werde daher wohl auch diesmal noch unter dem Preis bleiben, der für die von dir vorgestellte Einsteigermaschine ausgezeichnet ist...

    Dennoch danke für deinen Bericht und ich bin wirklich gespannt, was andere zu dem Thema meinen.

    Liebe Grüße
    Sanne

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